Ihre Vorsorge – unsere Kernkompetenz

Wir verstehen uns als Kompetenzzentrum für die berufliche Vorsorge der Migros-Gruppe. Unsere Kunden sind die Aktivversicherten und Rentenbezüger der MPK sowie die Unternehmen der Migros-Gruppe.

Informationen für Rentenbeziehende

Haben Sie Fragen zu Ihrer Rente oder möchten Sie uns eine Änderung melden?

Hier finden Sie alle relevanten Informationen.

Adressänderung / Kontoänderung

Sind Sie umgezogen oder hat sich Ihre Wohnadresse verändert? Damit Sie immer die aktuellen Informationen und Unterlagen erhalten, benötigen wir eine gültige Postadresse.

Haben Sie ein neues Konto eröffnet und wünschen Sie die Rentenzahlungen auf dieses Konto? Die Leistungen werden grundsätzlich auf ein von der anspruchsberechtigten Person genanntes Post- oder Bankkonto in der Schweiz ausbezahlt.

Teilen Sie der/dem für Sie zuständigen Vorsorgeberater/in die neuen Koordinaten schriftlich mit.

Umzug ins Ausland

Wenn Sie den Wohnsitz ins Ausland verlegen, müssen Sie uns die Adressänderung schriftlich mitteilen. Je nach neuem Wohnsitzland muss die MPK allenfalls die Quellensteuer von Ihrer Rente (oder von der Kapitalauszahlung) abziehen, auch wenn die Überweisung auf ein Konto in der Schweiz erfolgt.

Informationen des Finanzdepartements der Stadt Zürich zum Thema: Vorsorgeleistungen von Personen ohne Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz

Rentenanpassungen

Teuerungsanpassungen der Invaliden- und Hinterlassenenleistungen

Die Hinterlassenen- und Invalidenleistungen, deren Laufzeit 3 Jahre überschritten haben, werden bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters nach Anordnung des Bundesrates der Preisentwicklung angepasst.

Diese Anpassungen betreffen nur die obligatorische, gesetzliche Mindestleistung gemäss BVG. Solange die umhüllende Rente der MPK höher ist als die gesetzliche Mindestrente, wird sie nicht der Teuerung angepasst.

Die meisten MPK-Renten liegen über der gesetzlichen Mindestrente. Somit kommt es in der Regel zu keiner Erhöhung der umhüllenden Rentenleistung, da diese auch nach einer obligatorischen Teuerungsanpassung der Mindestrente höher als die obligatorische Rente ist. 

Todesfall

Beim Tod eines Rentenbezügers ist uns dies von den Angehörigen der/dem zuständigen Vorsorgeberater/in zu melden und die notwendigen Unterlagen einzureichen, damit der Anspruch auf Hinterlassenenleistungen geprüft werden kann.

Ehegattenrente bzw. Kapitalleistung / Ehegattenabfindung

Stirbt eine aktive, invalide oder pensionierte versicherte Person, so hat ihr Ehegatte Anspruch auf eine Ehegattenrente, sofern er

  • für den Unterhalt eines oder mehrerer Kinder aufzukommen oder
  • das 45. Altersjahr vollendet hat.

Andernfalls hat er Anspruch auf eine einmalige Abfindung in Höhe der dreifachen jährlichen Ehegattenrente.

Der Anspruch auf eine Ehegattenrente beginnt am Ersten des Monats nach dem Todestag der versicherten Person.

Die Ehegattenrente beträgt 66 2/3% der anwartschaftlichen Altersrente bzw. 66 2/3% der von der versicherten Person bezogenen jährlichen Invaliden- oder Altersrente.

Anstelle der Ehegattenrente kann auch eine Kapitalleistung verlangt werden. Das entsprechende Gesuch muss innert drei Monaten nach dem Tod der versicherten Person bei der MPK eingereicht werden.

Allfällige Waisenrenten

Sterben Versicherte, invalide oder alterspensionierte Rentenbezügerinnen und -bezüger, so hat jedes ihrer Kinder ab Monatserstem nach dem Todestag Anspruch auf eine Waisenrente.

Die Waisenrente ist zahlbar bis zum Ende des Monats, in dessen Verlauf der Waise das 18. Altersjahr vollendet. In Ausbildung begriffene oder Kinder, die mindestens 70% invalid sind, haben Anspruch auf die Waisenrente bis zur Beendigung ihrer Ausbildung oder bis zur Erlangung der Erwerbsfähigkeit, längstens jedoch bis zum Ende des Monats, in dessen Verlauf sie das 25. Altersjahr vollenden.

Die Waisenrente beträgt pro Kind 20% der anwartschaftlichen Altersrente bzw. 20% der von der versicherten Person bezogenen jährlichen Invaliden- oder Altersrente.

Leistungen bei eheähnlicher Lebensgemeinschaft

Eine eheähnliche Lebensgemeinschaft, auch unter Personen gleichen Geschlechts, wird bezüglich Rentenanspruch der Ehe gleichgestellt, falls

  • beide Partner unverheiratet sind und zwischen ihnen keine Verwandtschaft besteht,
  • die Lebensgemeinschaft mit gemeinsamer Haushaltung im Zeitpunkt des Todes
    • mindestens fünf Jahre ununterbrochen gedauert hat und der überlebende Partner am Todestag das 45. Altersjahr zurückgelegt hat oder
    • wenn der überlebende Partner für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss,
  • die auszurichtende Leistung innert einem Monat nach dem Tod der versicherten Person

geltend gemacht wird.

Todesfallkapital

Sind nach dem Tod einer aktiven, invaliden oder alterspensionierten Person, keine Hinterlassenenleistungen auszuzahlen, so wird ein Todesfallkapital in Höhe der eigenen Beiträge in der Vollversicherung, der eingebrachten Freizügigkeitsleistung und allfälliger persönlicher Einkaufssummen, alles ohne Zinsen, zur Auszahlung fällig. Zuvor bezogene Renten, Kapitalleistungen, Bezüge für Wohneigentumsförderung oder Überweisungen bei Scheidungen, werden in Abzug gebracht.

Anspruchsberechtigt sind

  • eigene Kinder der verstorbenen Person, bei deren Fehlen
  • die Eltern der verstorbenen Person

Auszahlungsdaten

Die Renten erhalten Sie jeweils am Ende jeden Monats ausbezahlt, Kapitalleistungen innert 30 Tagen nach Eintritt des Versicherungsfalls. Die Zahlungen erfolgen grundsätzlich auf ein Konto in der Schweiz.